Eine Treppe für die Wiesenmühle – Teil 4 – Treppe Einhaken

Als die Treppe endlich freigelegt ist, ruckelt der Flaschenzug ein wenig nach oben. Na immerhin, es tut sich was. Die Begeisterung entlockt mir Freudenschreie. Sie währt aber nur kurz und muss Ohneee-Ausrufen weichen.

Der Flaschenzug hängt inzwischen etwas schief. Das führt dazu, dass immer wieder die automatische Ausschalt-Funktion des Gerätes aktiviert wird. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als eine kleine Exkursion auf den Dachboden des Nebenhauses zu unternehmen, um die Variante Flaschenzug superstark mit Profi-Eisenstangen-Befestigung zu suchen. Zu dumm, dass wir den Dachboden schon winterfest gemacht haben und nun die Luke wieder öffnen müssen. Auf der Leiter geht`s nach oben. Mann, das Ding ist echt schwer.

Den ersten Stock des Hauses in dem die Treppe angebracht werden soll, betreten wir ebenfalls mit einer Leiter – durchs Fenster. Nicht dass uns die Treppe noch auf den Kopf fällt. In diesem Fall würden Helme voraussichtlich auch nicht sonderlich viel helfen. 😉

Den zweiten Flaschenzug angebracht, geht nun alles ganz schnell. Wir ziehen immer abwechselnd mit beiden Geräten. Zentimeter für Zentimeter bewegt sich die Konstruktion nach oben. Bei jedem Ruck, wird die Freude größer. Es geht aufwärts und schwupps, rasten die Wangen in den dafür vorgesehenen Aussparungen im Boden oben ein. Nun müssen wir nur noch die Rampen entfernen. Das geht leichter als erwartet.

Wir haben es geschafft und können es kaum glauben. Wir schreien, jubeln, johlen. Faszinierend, dass einem eine Treppe so viel Freude machen kann.

Weitere Teile des Blogposts:

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 1 – Stufen und Wangen zusammenschrauben

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 2 – Treppenhaus vorbereiten

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 3 – Treppenkonstruktion hochziehen

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