Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 3 – Treppenkonstruktion hochziehen

Jetzt geht es zur Sache. Wir ziehen an der Treppe. Das klappt zunächst ganz gut. Auf halber Höhe jedoch stockt der Flaschenzug. Die Treppe lässt sich keinen Millimenter mehr weiter bewegen, weder nach oben noch nach unten. Das Kopfkino beginnt. Was, wenn das Seil reißt und die Treppe abstürzt? Wie sollen wir jetzt hoch und runter kommen, ohne uns in Gefahr zu begeben? Wie können wir die Treppe lösen und warum steckt sie überhaupt fest?

Wir sichern die Konstruktion mit Steinen, Paletten und Brettern von unten ab und entscheiden, zunächst eine Nacht darüber zu schlafen.

Am nächsten Tag sind wir mit Helm unterwegs, sprechen uns erneut Mut zu und legen los. Was wir nicht bedacht hatten: Die Schauben stehen auf beiden Seiten ca. 1 cm hervor und nun haben sie sich an der Wand verhakt. Kaum zu glauben – das Treppenhaus ist trotz mehrfacher Bearbeitung mit dem Bohrhammer immer noch einige Zentimeter zu schmal. Es geht kein Weg daran vorbei, wir müssen die halb hochgezogene Treppe erklimmen und mit dem Bohrhammer die störenden Mauerreste entfernen. Die Konstruktion ist zwar von unten abgesichert, aber wir sind uns des Risikos durchaus bewusst.

Zusätzlich sichern wir noch mit weiteren Seilen von oben ab. Jetzt dürfte eigentlich nichts mehr passieren, doch wer weiß…

Weitere Teile des Blogposts:

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 1 – Stufen und Wangen zusammenschrauben

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 2 – Treppenhaus vorbereiten

Eine Treppe für die Wiesenmühle – Teil 4 – Treppe Einhaken

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