Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 2 – Treppenhaus vorbereiten

Noch ist die Treppe nicht oben und eins ist klar: ohne Treppe keine Party. Man kann einige, nicht aber alle Gäste auf einer Leiter emfpfangen. Klar ist auch: Alte Häuser haben schiefe Wände. Die Wände in diesem Treppenhaus aber sind schiefer als alles, was ich jemals zuvor gesehen habe. Vor einer Weile hatten wir bereits mit dem Bohrhammer tonnenweise Material abgetragen und waren uns sicher, das müsste reichen.

Gut, dass wir die Treppe vor dem Zusammenbau noch einmal in die entsprechende Position schieben. Von den ca. 15 cm Spiel zwischen den beiden Wänden des Treppenaufgangs bleiben nämlich in 2 m Höhe nur noch 1 cm übrig. Nach ausgiebigem Messen tragen wir nun noch eine weitere Schicht der Mauer ab – in der bangen Hoffnung, dass ihre tragende Funktion dadurch nicht beeinträchtigt wird. Glücklicherweise ist es eine ziemlich tiefe Mauer und alles läuft perfekt.

Die zweite spannende Frage: wird die Treppe – wenn man alle Stufen bereits vorher anschraubt – nicht viel zu schwer werden, um sie mit einem Flaschenzug nach oben zu ziehen? Nachdem wir den Flaschenzug oben ausreichend mit Steinen und einer Holzkonstruktion befestigt und eine Rampe aus Brettern gebaut haben, machen wir einen ersten Versuch. Das Hochziehen der Treppe mit einigen Stufen funktioniert problemlos.

Wir fühlen uns euphorisch und entschieden, doch gleich alle Stufen anzuschrauben und es zu probieren. Mehr als schiefgehen kann es ja nicht, lachen wir uns Mut zu. Nach einigen kaputten Fingerknöcheln – der Abstand zwischen Treppe und Wand ist doch sehr eng und man schrammt immer wieder mit der Hand am rauen Putz entlang – sind alle Stufen verschraubt.

Weitere Teile des Blogposts:

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 1 – Stufen und Wangen zusammenschrauben

Eine neue Treppe für die Wiesenmühle – Teil 3 – Treppenkonstruktion hochziehen

Eine Treppe für die Wiesenmühle – Teil 4 – Treppe Einhaken

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